Mein Weg zu burundikids
So, da ich meinen Blog jetzt schon so frühzeitig eingerichtet habe, habe ich gedacht, ich probiere das Ganze doch gleich einmal aus. Über Burundi kann ich jetzt natürlich noch nicht schreiben. Mein Jahr in Burundi dauert zwar nur ein Jahr, aber das ganze fängt natürlich schon viel früher an (Vorbereitung usw.), und auch die Nachwirkungen werden, denke ich, noch um einiges mehr als ein Jahr zu spüren sein. Wer weiß, vielleicht sogar ein ganzes Leben. Also habe ich mich entschlossen, wirklich am Anfang zu beginnen.
“Burundi?? Was ist denn das? Ein afrikanisches Land? Und ich dachte, ich kenne mich in Afrika einigermaßen aus.” Das waren meine Worte, irgendwann letzten Oktober, als ein waschechter Burunder (oder Burundese?) an meiner Schule einen Vortrag über sein Heimatland hielt, über irgendwas das mit B beginnt und mit i aufhört und vondem wir alle noch nie gehört haben. Aber seitdem ich mir “Burundi” einmal gemerkt hatte, bekam ich es nicht mehr aus dem Kopf. Das ich nach dem Abi für ein Jahr nach Afrika wollte, war schon damals klar. Die Frage wohin war nach dem Vortrag auch geklärt. Ich wollte nach Burundi!
Die Organisation burundikids kam mir schon nach dem ersten Mailwechsel total sympatisch vor, ich habe mich beworben und stellte mich mit einem vielleicht naivem Optimismus darauf ein, dass das alles auch klappen wird. Dann kam jedoch die ganze weltwärts-Geschichte mit ins Spiel und burundikids wurde mit wahnsinnig vielen Bewerbungen überschwemmt. Mein Optimismus geriet ins Wanken. burundikids verfasste einen, meiner Meinung nach, äußerst anspruchsvollen Bewerbungsbogen und ich durfte mich nochmal bewerben. Das Bewerbungsverfahren zog sich selbstverständlich hin, die Ungewissheit war mit meiner Ungeduld fast nicht zu ertragen. Seit der Zusage schwebe ich nun im siebten Himmel. Kaum zu glauben, aber manche Träume werden wirklich wahr! ![]()